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Birke Gauger
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3. Elektronik ecodesign congress

11.-12. Oktober 2011, Konferenzzentrum München

Green Electronics Engineering

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Green Electronics Engineering


Umweltschutz und Energiesparen sind zwei wesentliche Innovationstreiber der Elektronikindustrie. Gesetzliche Mindestanforderungen und Grenzwerte werden inzwischen weit übertroffen. Energie- und Rohstoffeffizienz sind zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren geworden. Mit diesen Themen lockten der 3. Elektronik ecodesign congress und der 2. Elektronik digital power congress am 11. und 12. Oktober 140 Teilnehmer nach München.

Die europäische Union hat mit den Richtlinien RoHS, WEEE und ErP eine Richtung vorgegeben und immer mehr Staaten folgen dem europäischen Vorbild. Inzwischen ist in Europa die neue Version der RoHS in Kraft. Sie und die weltweiten Gesetze zu Elektro- und Elektronikgeräten waren ein heftig diskutiertes Thema beim 3. Elektronik ecodesign congress in München, den Prof. Dr.-Ing. Andreas Lindemann von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eröffnete. Er leitet das Institut für Elektrische Energiesysteme, sein Fachgebiet ist die Leistungselektronik – „grüne“ Schlüsseltechnik, ohne die ein Umbau der Energieversorgung auf dezentrale, regenerative Quellen nutzende „Klein“-Kraftwerke gar nicht möglich ist. Die Leistungselektronik wird im künftigen Stromnetz und in Elektromobilen „grüner“ Schlüssel und Hebel zugleich sein. Sie hilft Energie einzusparen, indem sie Leistung mit hohem Wirkungsgrad genau dosiert, und sie macht die Nutzung von Wind und Sonne zur Stromerzeugung erst möglich. Nach diesem Ausblick von Prof. Dr. Lindemann teilte sich der Elektronik ecodesign congress in zwei parallele Vortragsreihen – Gesetzgebung, Schadstoffmanagement, Ressourceneffizienz und Recycling sowie Energy Harvesting und Energieeffizenz – bis zum Höhepunkt: der Verleihung des 3. Elektronik Ecodesign-Preises.

Themenschwerpunkte Congress


  • RoHS 2.0 - was ändert sich
  • Umgang mit weltweiten Stoffverboten
  • Ressourceneffizienz in der Elektronikindustrie
  • Recycling von Elektronik
  • Energy Harvesting
  • Energiesparende Stromversorgung
  • 0 W-Standby

Themenschwerpunkte Workshops


Carbon Footprinting für Elektronik – Methodik, Datenermittlung und Praxiserfahrungen:
Der Workshop zeigt anhand des Carbon Footprint als Umweltbewertungsmaßstab, wie Umweltbewertungen für Elektronikprodukte derzeit erstellt werden und wo besondere Aufwände bzw. Vereinfachungen zu beachten sind - mit Beispielen, die zeigen wie belastbar die Ergebnisse derzeit sind und wo die Grenzen liegen.

RoHS 2.0 und Praxis der Röntgenfluoreszenz-Analyse (RoHS-Screening):
Ziel des Workshops ist es die neue RoHS-Richtlinie 2.0 vorzustellen und aufzuzeigen mit welchen Analysemethoden eine Kontrolle der RoHS-Konformität erfolgen kann, um den erweiterten Herstellerpfilchten der neuen RoHS-Richtlinie zu entsprechen.

Impressionen 2011


140 Teilnehmer waren nach München gekommen, um sich über das Thema »Green Electronics Engineering« zu informieren. In unseren Video-Beiträgen können Sie sich die Höhepunkte des Kongresses ansehen:

© elektroniknet.tv

Impressionen 2010 & 2009



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